Aufbaustudiengänge

Weiterbildung liegt voll im Trend. Eine für Berufstätige mit akademischem Hintergrund interessante Weiterbildungsmöglichkeit ist ein Aufbaustudium, das ein postgraduales Studium darstellt. Es baut auf ein bereits absolviertes erstes, grundständiges Studium auf. Beispiele für ein Aufbaustudium sind laut Definition des Statistischen Bundesamtes ein nicht konsekutives Masterstudium (auch der MBA bspw.) oder das Doktorstudium.

Im Hochschulrahmengesetz der Bundesrepublik Deutschland wird zwischen Aufbaustudium, Ergänzungsstudium und Zusatzstudium unterschieden. Leider hat sich der Gesetzgeber um eine konkrete Definition der Begriffe „gedrückt“, so dass die Länder teilweise etwas anderes als Aufbaustudium verstehen.

Das Statistische Bundesamt definiert das Aufbaustudium als Studium nach einem bereits erreichten Hochschulabschluss, der in der Regel Voraussetzung für die Zulassung ist. Aufbaustudien sollen das Erststudium fachlich vertiefen oder inhaltlich ergänzen.

Von den Hochschulen werden Aufbaustudiengänge ebenso behandelt wie normale Studiengänge. Aufbaustudiengänge können deshalb genau wie andere Studiengänge auch als Präsenzstudium oder als Fernstudium absolviert werden.

Den passenden Aufbaustudiengang findet man daher genau wie alle Studiengänge auf den Webseiten der Hochschulen, einschließlich der entsprechenden Fernhochschulen.

Die Dauer der Aufbaustudiengänge kann je nach Art stark variieren, in der Regel erstreckt sich ein Aufbaustudiengang aber nicht länger als über vier Semester. Wer sich für ein Aufbaustudium an einer Fernhochschule entscheidet, kann ein Zertifikat (kein Hochschulabschluss) in bestimmten Fällen auch schon innerhalb von sechs Monaten erwerben.

Die Kosten für ein Aufbaustudium können sehr unterschiedlich sein. In vielen Bundesländern fallen inzwischen Zweitstudiengebühren von 500 bis 650 Euro pro Semester an. Bei privaten Anbietern in Deutschland betragen die Kosten für Aufbaustudiengänge durchschnittlich 17.000 Euro für das ganze Studium.

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